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Was ist eine Stammzelltherapie?


Als Stammzelltherapie werden Behandlungsverfahren bezeichnet, bei denen Stammzellen eingesetzt werden. Sie findet schon seit vielen Jahren bei der Behandlung verschiedener Krebserkrankungen, wie zum Beispiel bei Leukämien, Anwendung. Allein in Europa werden jedes Jahr fast 30000 Stammzelltransplantationen durchgeführt.

Es hängt von der Art der Erkrankung ab, ob bei der Therapie eigene oder fremde Stammzellen besser geeignet sind.

Körpereigene Stammzellen werden für die regenerative Medizin sowie für die Mehrheit der Krebserkrankungen werden bevorzugt. Dies liegt daran, dass hier keine Abstoßungsreaktionen auftreten.

Körperfremde Stammzellen werden für einige Erkrankungen - wie zum Beispiel bestimmte Arten der Leukämie - bevorzugt verwendet, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Dabei nimmt man mögliche Abstoßungsreaktionen in Kauf.

Somit ist die Einlagerung eigener Stammzellen und die Spende von Stammzellen sinnvoll.

Anwendungsgebiete eigener und fremder Stammzellen:

Stammzellen eines unverwandten Spenders
  • Leukämien (Blutkrebs)
  • Blutbildungsstörungen
  • Genetische Erkrankungen

Stammzellen eines verwandten Spenders

  • Leukämien (Blutkrebs)
  • Blutbildungsstörungen
  • Genetische Erkrankungen

Eigene Stammzellen

  • Lymphome
  • Tumore
  • Autoimmunerkrankungen
  • Regenerative Medizin
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen